Die transnationalen Literaturtage definieren sich als eine Kreuzung der Literatur, aber auch als ein Treffpunkt der Sprachen und Weltvorstellungen. Schwarzsein, Kriege, Heimat, Trauer, Erinnerung, Kolonialismus werden in den literarischen Texten beschrieben, Poesie, AutorInnenschaft und afro- diasporische Dimensionen in Gesprächen thema tisiert. Eine Poesie der Gerechtigkeit macht die vielfältighybriden Stimmen von Weltwortreisen- den hörbar, insbesondere auch jene Schwarzer PoetInnen. Dieser vielstimmige Chor poetologischer Diversität spiegelt sich in verästeltkomplexen und alles andere als homogenen Erzählweisen wider. Grenzen werden dabei als dekolonialisierende Orte der Begegnung verstanden.
Fiston Mwanza Mujila & Robert Reithofer
Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, das Land Steiermark und die Stadt Graz.