FRIEDEN OHNE KRIEG

Sa. 24.10.2026 / 17:30
BUCHHANDLUNG BIBLIOBOX
, ROSA-LUXEMBURG-GASSE, 1–9/2, 1160 Wien

Yevgeniy Breyger und Laurène Southe kommen aus Ländern, die Opfer von Angriffskriegen wurden, der Ukraine und dem Kongo. Beide haben heute ihren geografischen Lebensmittelpunkt in der österreichischen Hauptstadt. Ihre Lyrik ist geprägt von der Auseinandersetzung mit familiärer und historischer Erinnerung, Exil und Entwurzelung sowie der Frage nach der Sprache. In seinem Gedichtband Frieden ohne Krieg erkundet der vielfach ausgezeichnete deutschsprachige Dichter das persönliche und kollektive Trauma infolge des russischen Einmarsches in die Ukraine und schlägt zugleich eine Brücke zur Flucht seiner jüdischen Familie während der Shoah. Die Gedichte der gebürtigen Wienerin Laurène Southe kreisen um zwei Pole: die Erfahrungen der Diaspora und die Sehnsucht nach dem Kongo – einem Land, dessen Ausbeutung und Extraktivismus sie anprangert und dessen Geschichte sie aus ihrer Perspektive neu schreibt.

LESUNGEN:
Laurène Southe (DR Kongo/Österreich)
Yevgeniy Breyger (Ukraine/Deutschland)

Moderation: Chantal Bamgbala